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Event / Aktion
21.01.2017 Sundern, Feuerwache

Jahreshauptdienstbesprechnung 2017

93 Einsätze erfordern das Eingreifen des Löschzuges Sundern

Vor der Jahreshauptdienstbesprechung des Löschzugs Sundern traf sich der Förderverein zur Jahreshauptversammlung. Ein wichtiges Thema war der Weihnachtstreff in der Fußgängerzone. Auch in 2016 war die Resonanz der Besucher überwältigend. Aus diesem Grund ist die Mehrheit der Kameraden auch in 2017 bereit, die Arbeit wieder auf sich zu nehmen. Auch die Partner fassen wieder kräftig mit an. Des Weiteren sorgt der Förderverein u.a. für einen neuen Beamer und aus Sicherheitsgründen für eine zweite Wärmebildkamera.

Zur Jahreshauptdienstbesprechung begrüßte Löschzugführer Andreas Siebert die neue Wehrführung, Frank Siedhoff, Johannes Grünebaum und Denis Schröder, sowie Fachbereichsleiter Stephan Urny und Ortsvorsteher Hans-Jürgen Schauerte. Urny, der auch im Namen Schauertes sprach, dankte den Wehrleuten für ihre „tolle und professionelle Arbeit“. Zudem brachte er gute Nachrichten. 1,17 Millionen Euro sind im Haushalt der Stadt für die Feuerwehren vorgesehen.

Auch Frank Siedhoff ging darauf ein: „Wir verzichten freiwillig auf die Zuschüsse zur Agathafeier. Aber dafür wird an der Sicherheit und Ausstattung unserer Wehrleute nicht gespart!“ Zudem sei im Gespräch, Sportstätten kostenlos zur Verfügung zu stellen. Fitness sei enorm wichtig, um die Pflichtaufgaben der Feuerwehr zu bewältigen.

Anschließend hielt der Löschzug seinen Rückblick: 93 Einsätze wurden von 1713 Kameraden/innen geleistet und nahmen insgesamt 2726 Stunden in Anspruch. Bei 37 Brandeinsätzen, von einer brennenden Gasflasche, dem Feuer in einer Tankstelle, einer explodierten Stromleitung und dem Großbrand im Papierwerk, waren spektakuläre Situationen zu bewältigen. 33 technische Einsätze schlugen mit 703, 23 sonstige Einsätze mit 433 Stunden zu Buche. Für dieses Jahr kam gleich ein Einsatz hinzu. Ein Pkw-Brand unterbrach die Sitzung. Neben den Einsätzen nahmen die Kammeraden/innen erfolgreich u.a. an verschiedensten Lehrgängen teil. 49 Übungsabende, somit 3012 Arbeitsstunden, wurden absolviert und mit dem 2726 Stunden, die für die Allgemeinheit ehrenamtlich erbracht. Beim Stadtverbandstag wurde Kamerad Manfred Spielmann für seinen unermüdlichen Einsatz in der Atemschutzwerkstatt mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Bronze geehrt. Auch bei am Samstagabend wurden Kameraden/innen hervorgehoben und für langjährigen Dienst geehrt.

Zur Wahl stand in diesem Jahr Kassierer André Kolkmann. Aus der Versammlung wurde noch Jonas Beckmann vorgeschlagen. In geheimer Wahl entschieden sich die Wehrleute für ihn. Andreas Siebert dankte André Kolkmann für seine hervorragende Arbeit. Zum ersten Mal wurde eine Vertrauensperson gewählt, die Mediator in Konflikt und Stresssituationen sein soll: Die Versammlung entschied sich einstimmig für Manfred Spielmann.


Quelle: WESTFALENPOST vom 23.01.2017
Foto: B. Feische (Westfalenpost)





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