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Einsatzbericht
20.09.2018 15:11 Sundern, Am Teckelsberg

Gebäudebrand nach Explosion (F 3Y)

Am heutigen Nachmittag waren wir mit über 80 Einsatzkräften bei einem Gebäudebrand am Teckelsberg in der Kernstadt im Einsatz.

Nach einer Explosion stand der Dachstuhl im Vollbrand. Durch das Brandereignis wurden zwei Personen verletzt, davon eine schwer. Weitere Personen wurden vor Ort medizinisch versorgt. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrangehöriger leicht verletzt.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr waren an der Feuerwache in Bereitschaft.

Mit der Feuerwehrdrohne wurde im Rahmen der Nachlöscharbeiten der Dachstuhl auf noch vorhandene Brandnester kontrolliert. Dazu kann die Drohne mit einer Wärmebildkamera bestückt werden.



Hier der Bericht aus der WESTFALENPOST von Mattias Schäfer:

Grauenvolle Szenen spielen sich am Donnerstagnachmittag um kurz vor 15 Uhr am Teckelsberg, einer eher stillen Seitenstraße unter dem Sunderner Hallenbad ab: Zunächst hören die Nachbarn einen lauten Knall und eilen ins Freie. Auch in der darunter liegenden Gartenstraße rennen Menschen nach draußen: „Es war schrecklich, der Junge war aus einem Fenster geklettert und stand auf dem Dach“, erzählen die Anlieger. Die Familien holen Leitern, um ihm herunter zu helfen, doch er ruft „Es wird immer heißer“ und springt etwa zehn Meter tief, um sich zu retten. Gut 90 Minuten später wird der 24-Jährige von einem ADAC-Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.

Feuerwerkskörper auf dem Dachboden explodierten.
Stadtbrandmeister Frank Siedhoff gibt später Aufklärung, was man definitiv weiß, die Hintergründe für den schrecklichen Unfall kennt wohl nur der Schwerstverletzte. „Auf der Anfahrt zum Teckelsberg wurde von der Leitstelle die Gefahrenlage erhöht, denn nach ersten Erkenntnissen befanden sich auf dem Dachboden Feuerwerkskörper, die explodierten.“
So muss dann vieles parallel laufen: Evakuieren der übrigen Hausbewohner, vier Personen, und die schockierten Ersthelfer aus der Nachbarschaft versorgen: „Dazu haben wir ein spezielles Lagezentrum im Schulzentrum eingerichtet, wo alle untersucht und psychologisch betreut werden“, so Siedhoff.

Feuerwehr hat Brand schnell im Griff.
Dabei läuft die Feuerbekämpfung zunächst beschränkt weiter, bis nichts mehr knallt. Danach werden die Dachpfannen abgeräumt und das Feuer ist dann schnell im Griff, kleinere Brandherde werden noch bis in die Abendstunden bekämpft.

Mann erleidet schwerste Verbrennungen.
Von den Notärzten aus Sundern und von den beiden Hubschrauberbesatzungen wird der 24-jährige Bewohner des mehrstöckigen Wohnhauses notversorgt. Er hat schwerste Verbrennungen und auch Sturzverletzungen, berichtet Frank Siedhoff. Noch am Nachmittag wird das Haus von der Polizei zum Tatort erklärt und die Ermittlern beginnen mit ersten Arbeiten. Bei den Nachbarn ist über ein solch gefährliches Hobby des jungen Mannes nichts bekannt.

Für die Wehrmänner aus der Stadt Sundern ist es nach dem langen Brandeinsatz am Dienstag und Mittwoch in Stemel die nächste Herausforderung, die sie meistern müssen.

(Quelle: Westfalenpost 20.09.2018 / Matthias Schäfer)

Alarmiert:
Digitaler Meldeempfänger, RIC "Sundern Mittel"
Digitaler Meldeempfänger, RIC "Sundern Groß"
Digitaler Meldeempfänger, RIC "Sundern ELW"
Digitaler Meldeempfänger, RIC "Sundern Drehleiter"

Eingesetzt:
HLF 20/20
(Klicken für mehr Informationen) LF 20/20
(Klicken für mehr Informationen) LF 10
(Klicken für mehr Informationen) Drehleiter
(Klicken für mehr Informationen)
Einsatzleitwagen
(Klicken für mehr Informationen) Mehrzweckfahrzeug
(Klicken für mehr Informationen) Mannschaftstransportfahrzeug
(Klicken für mehr Informationen) Gerätewagen Atemschutz
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Sonstige Kräfte:
Löschgruppen Stockum, Endorf, Westenfeld und Amecke; PSU-Team HSK; Rettungsdienst; 2 x RTH; Polizei; Energieversorger







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