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Einsatzbericht
22.09.2017 18:57 Eslohe-Büenfeld

Brennt Scheune (F3Y)

Nachbarschaftliche Hilfe bei einem Großbrand in Eslohe

Am Freitagabend gegen 19.00 Uhr wurde die Feuerwehr der Stadt Sundern zur überörtlichen Hilfe von der Feuerwehr der Gemeinde Eslohe angefordert. Im Ortsteil Büenfeld kam es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen zu einem Großbrand. Da sich die Wasserversorgung aufgrund der örtlichen Gegebenheiten sehr schwierig gestaltete, rückte der Löschzug Sundern mit dem Großtankwagen (10.000 lt. Löschwasser) und einem weiteren Löschfahrzeug aus. Bis in die frühen Morgenstunden konnten so von den Sunderner Einsatzkräften allein rund 110.000 Liter Löschwasser im Pendelverkehr an die Einsatzstelle gefahren werden. Weiterhin wurden die Einsatzkräfte aus der Stadt Sundern noch bei der Brandbekämpfung unter Atemschutz eingesetzt. Gegen 05.00 Uhr waren alle Beteiligten wieder zurück im Stadtgebiet.


Offizielle Pressemitteilung der Feuerwehr Eslohe:

Zu einem Großbrand im Esloher Ortsteil Büenfeld wurde die Feuerwehr Eslohe am Freitagabend um 18.16 Uhr alarmiert. Dort ist ein Wirtschaftsgebäude mit angrenzendem Stall bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Verletzt wurde niemand. Die sich im Stall befindlichen Tiere konnten allesamt vom Eigentümer und seinen Nachbarn in Sicherheit gebracht werden.

Aus der Gemeinde Eslohe waren die Löschgruppen Reiste und Wenholthausen sowie der Löschzug Eslohe im Einsatz. Ebenfalls wurde der Löschzug Bad Fredeburg mit der Drehleiter und dem Abrollbehälter Wasser alarmiert.
95 Einsatzkräfte kämpften unter der Einsatzleitung von Brandoberinspektor Michael Struwe und Wehrleiter Christof Hoffmann gegen die Flammen des sich in Vollbrand befindenden Gebäudes.

Die Wasserversorgung gestaltete sich dabei aber als schwierig. Der sich im Ort befindende Löschwasserbrunnen sowie der Hydrant waren nicht ausreichend.
Aus diesem Grund wurden die Löschzüge Meschede und Sundern mit vier weiteren Wasserträgern zur Unterstützung angefordert. Ebenfalls wurden die Einsatzkräfte durch mehrere Landwirte mit ihren Güllefässern unterstützt. Im Pendelverkehr konnte so die Wasserversorgung sichergestellt werden.

Mit einer Riegelstellung konnte ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden. Mit der Wärmebildkamera wurde das Wohngebäude von außen regelmäßig kontrolliert. Das sich in der Scheune befindende Stroh wurden unter Hilfenahme eines Langholzzugs sowie zweier Traktoren mit Muldenkippern abgetragen und auf einer angrenzenden Wiese verteilt und abgelöscht.Die Einsatzkräfte waren die ganze Nacht vor Ort.

Neben der Polizei und dem Rettungsdienst wurde auch das DRK Bad Fredeburg und das DRK Meschede zur Verpflegung der Kameraden angefordert.


Pressestelle der
Feuerwehr Stadt Sundern

Einsatzleiter:
Leiter der Feuerwehr Eslohe

Alarmiert:
Funkmeldeempfänger, Schleife "77"

Eingesetzt:
LF 20/20
(Klicken für mehr Informationen) Tankwagen
(Klicken für mehr Informationen) Mehrzweckfahrzeug
(Klicken für mehr Informationen)

Sonstige Kräfte:
Löschzug Eslohe, Löschgruppen Wenholthausen und Reiste, Löschzug Meschede, Löschzug Bad Fredeburg, DRK, Polizei







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