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Einsatzbericht
28.01.2017 12:18 Sundern, Bergstraße

Wohnhausbrand (F3)

Wohnungsbrand mit hohem Gebäudeschaden

Am Samstagmittag wurde der Kreisleitstelle des HSK gegen 12.20 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus dem Erdgeschoss eines Wohnhauses an der Bergstraße in Sundern gemeldet. Daraufhin wurde der komplette Löschzug Sundern alarmiert.

Beim Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst bestätigte sich diese Meldung. Aus dem gesamten Erdgeschoss des Wohnhauses drang starker Brandrauch. Die 86-jährige Hauseigentümerin hatte das Haus bereits verlassen können und wurde von Ihrem Sohn betreut. Zur medizinischen Erstversorgung wurden sie an den Rettungsdienst übergeben. Durch die eingeatmeten Rauchgase wurden Sie mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Umgehend wurden zwei Trupps der Feuerwehr mit schwerem Atemschutz ausgerüstet und zur weiteren Erkundung in das Wohngebäude geschickt. Im Bereich des Badezimmers fanden die Einsatzkräfte einen bereits fortgeschrittenen Zimmerbrand vor. Dieser wurde mit einem mitgeführten Hohlstrahlrohr bekämpft.

Da nicht auszuschließen war, dass sich noch weitere Personen im Gebäude befanden, wurden zeitgleich zu der eingeleiteten Brandbekämpfung im Erdgeschoss sämtliche Räume des Wohnhauses im Erd- und Obergeschoss durch weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Einsatz einer Wärmebildkamera durchsucht. Glücklicherweise konnte aber nach der Durchsuchung ausgeschlossen werden, dass sich weitere Personen zum Zeitpunkt des Brandausbruches im Gebäude aufgehalten haben.

Der Zimmerbrand im Badezimmer konnte schnell und ohne einen nennenswerten Wasserschaden unter Kontrolle gebracht werden. Aufgrund der starken Rauch- und Wärmeentwicklung kam es im eigentlichen Brandraum und im gesamten Erdgeschoss zu einem sehr hohen Gebäudeschaden. Ein Hochleistungslüfter wurde eingesetzt, um das Gebäude rauchfrei zu machen.

Der Löschzug Sundern war mit fünf Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften und Führung von Brandoberinspektor Andreas Siebert rund 2 Stunden vor Ort. Zur Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. Der Gebäudeschaden wird nach Aussage der Polizei auf rund 100.000 € geschätzt.

Einsatzleiter:
BOI A. Siebert

Alarmiert:
Funkmeldeempfänger, Schleife "75"
Funkmeldeempfänger, Schleife "77"
Funkmeldeempfänger, Schleife "79"
Funkmeldeempfänger, Schleife "ELW"

Eingesetzt:
HLF 20/20
(Klicken für mehr Informationen) LF 20/20
(Klicken für mehr Informationen) LF 10
(Klicken für mehr Informationen) Drehleiter
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Einsatzleitwagen
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Sonstige Kräfte:
Einsatzführungsdienst Feuerwehr Sundern, Rettungsdienst, Polizei







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